Persönlichkeits- und Presserecht

Das Persönlichkeitsrecht schützt Privatmenschen, aber auch unter bestimmten Umständen Unternehmen, deren Ruf in der Öffentlichkeit ohne weiteres geschädigt wird, sei es in der Tagespresse, im Internet, in einem Buch oder Film oder in anderer Form.

Auch das Recht am eigenen Bild, Wort und Namen ist Teil des Persönlichkeitsrechts.

War das Persönlichkeitsrecht früher vor allem im Zusammenhang mit der „Papparazzi“-Berichterstattung über Prominente ein Begriff, hat in den letzten Jahren die Zahl der Angriffe auf das Persönlichkeitsrecht im Internet stark zugenommen. Cyberstalking oder Mobbing in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Skype können jeden treffen und nachhaltig beeinträchtigen. Gegen falsche Tatsachbehauptungen, Schmähkritik oder unberechtigte Bildveröffentlichungen kann man sich jedoch zur Wehr setzen, etwa mit Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen.

Das Presserecht regelt als Teil des Medienrechts die rechtlichen Rahmenbedingungen für journalistische Tätigkeit und betrifft neben den „klassichen Presseorganen“ Rundfunk, Print und Fernsehen auch die neuen Medien wie das Internet. Auch wer als Forenbetreiber auf seiner Homepage redaktionelle Inhalte veröffentlicht, muss sich diesen publizistischen Sorgfaltspflichten und sonstigen presserechtlichen Regeln stellen.

Das Presserecht ist ein Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit einerseits und den Beschränkungen dieser Äußerungsfreiheit, durch das Persönlichkeitsrecht andererseits.

Die Rechtsberatung und –vertretung im Persönlichkeitsrecht und Presserecht umfasst insbesondere:

  • Beratung in allen persönlichkeitsrechtlichen Fragen
  • außergerichtliche und gerichtliche Durchsetzung von Unterlassungsansprüchen wegen unberechtigter Persönlichkeitsrechtsverletzung, Bild- oder Wortberichterstattung
  • Gegendarstellung, Berichtigung, Widerruf
  • Schadensersatzansprüche
  • Ansprüche auf Geldentschädigung wegen immateriellen Schaden
  • Schutz des Persönlichkeitsrechts und Rechts am eigenen Bild
  • Beratung zu presserechtlichen Fragen, z.B. Haftung für Inhalte, Impressumspflichten oder Gestaltung von Werbung und Anzeigen,
  • Einstweiliger Rechtschutz